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Dezember 2010

Pinnebergs Volleyballer gehen als Fünfter in die Winterpause

Abendblatt

7. Dezember 2010, 06:00 Uhr

Nach ihrer zweiten Hinrunde in der Regionalliga Nord dürfen die Volleyballer des VfL Pinneberg wie schon in der Premierensaison 2009/10 zufrieden Zwischenbilanz ziehen.

 

Pinneberg/Elmshorn. Dank des 3:1 (13:25, 25:17, 25:21, 25:19) binnen 86 Minuten über den VC Eimsbüttel in der heimischen Jahnhalle, dem letzten Spiel des Jahres, überwintert das Team von Trainer Joachim Müller mit nun 12:8 Punkten mindestens auf Rang fünf, können durch für sie günstige Ergebnisse der Konkurrenz am kommenden Spieltag sogar noch einen Platz vorrücken.

Dabei hätten sich die Pinneberger aber beinahe einen bösen Ausrutscher erlaubt, drohte doch gegen die abstiegsbedrohten Hamburger beim Zwischenstand von 8:11 ein 0:2-Satzrückstand. Hatte der VfL laut Kapitän Daniel Pötz in den 20 Minuten zuvor "den schlechtesten Volleyball, den wir in dieser Saison gespielt haben", geboten, so ging Coach Müller nun "aufs Ganze" (Zuspieler Sebastian Rieck). Außenangreifer Lars Lydorf wurde für den Mittelblock eingewechselt, direkt danach gelang Rieck eine Aufschlagserie zum 17:11. Das war die Wende in einem Spiel, das der VfL anschließend sicher nach Hause brachte. "Ein dickes Lob an den Trainer - mit dem Wechsel hat er uns das Spiel gewonnen", befand der dienstälteste VfL-Volleyballer Florian Kühn.

Erwartungsgemäß chancenlos war Kreis- und Ligarivale VG Elmshorn (Achter/6:12) beim 0:3 auswärts gegen den neuen Tabellenzweiten Oststeinbeker SV. "Das Ergebnis spiegelt in etwa die Kräfteverhältnisse wider - gegen die fünf Topteams haben wir in dieser Saison noch keinen Satz gewinnen können", analysierte VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller gewohnt nüchtern das Resultat.

Spielen aber die Oststeinbeker derzeit vielleicht wirklich "in einer anderen Liga als wir" (Goller), so gilt das keineswegs für den Hamburg-Rivalen VG WiWa (Siebter/6:10), die die VGE am kommenden Sonnabend um 18 Uhr zum Vier-Punkte-Spiel in der Koppeldammhalle empfängt.(fwi)

 

Trainerfuchs Müller rettet den VfL


Pinneberger Tageblatt

7. Dezember 2010 | 00:10 Uhr | von Patrick Tabel

Andre Kulisch (rechts) und Lars Lydorf (daneben) standen diesmal im Mittelpunkt. Stemmer

PINNEBERG. Joachim Müller ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Passend zur Adventszeit blieb der Trainer von Pinnebergs Regionalliga-Volleyballern trotz des sich androhenden Debakels gegen den VC Eimsbüttel - 13:25 im ersten Satz - besonnen, bewies mit einer riskanten Positionsumstellung ein glückliches Händchen.

Da war es nicht verwunderlich, dass sich die Dankesgrüße der VfLer für den 3:1-Sieg zuallererst in Richtung Coach richteten. "Dickes Lob. Mit dem Wechsel hat er uns gerettet", brachte es Zuspieler Florian Kühn auf den Punkt.

Der "Erfolgsgarant" selbst reagierte bescheiden: "Ich habe auch schon falsche Entscheidungen getroffen." Sein Entschluss, mit dem gelernten Außenangreifer Lars Lydorf beim Stand von 8:11 im zweiten Satz einen spielstarken Akteur für den Mittelblock einzusetzen und so den arrivierten "Mann am Netz", André Kulisch, in die Abwehr zu ziehen, erwies sich jedoch als goldrichtig.

Die Kreisstädter drückten der Partie fortan ihren Stempel auf, sorgten über ein 25:27, 25:21 und 25:19 doch noch für den erhofften Erfolg zum Jahresende. Trotz einer mit 12:8 Punkten gelungenen Hinserie stapelt VfL-Kapitän Daniel Pötz mit Blick auf den Rückrundenstart (8. Januar beim TSV Graal-Müritz) tief: "Wir schauen erst nach oben, wenn von unten keine Gefahr mehr droht."

 
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