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HomeSaison 2010/2011Oktober 2010

Oktober 2010

VfL keine leichte Beute für Pirates

Pinneberger

27. Oktober 2010 | 00:10 Uhr | von Patrick Tabel

PINNEBERG. "Wir müssen den VfL Pinneberg schlagen und zwar deutlich", gab Trainer Daniel Prade die Marschroute vor dem Heimduell seiner Ostbek Pirates mit den Volleyballern aus der Kreisstadt aus. Die aber - bei ihrer Ehre gepackt - bewiesen beim knappen 2:3 mehr als deutlich, dass der vor Bundesliga-Erfahrung nur so strotzende Oststeinbeker SV auch in der Regionalliga um jeden Satz erbittert kämpfen muss.

So war es nicht verwunderlich, dass VfL-Coach Joachim Müller seinen Mannen trotz der dritten Saisonpleite im fünften Match ein durchweg gutes Arbeitszeugnis ausstellte: "Das, was wir heute mannschaftlich auf die Platte gebracht haben, war extrem stark." Von der individuellen Überlegenheit des noch ungeschlagenen Tabellendritten war lange Zeit nur wenig zu sehen.

Vielmehr waren es die Gäste, die die Initiative übernahmen und nicht unverdient mit einer 2:1-Führung (25:20; 23:25; 27:25) in die Schlussphase der Partie gingen. Spätestens jetzt musste auch der Pirates-Coach einsehen: der blütenweißen OSV-Weste drohte ein erster großer Fleck.

Dass im Volleyball allerdings schon eine spektakuläre Rettungsaktion Wunder bewirken kann, mussten die Pinneberger gegen Ende des vierten Satzes schmerzlich erfahren. Da blitzte dann für einen Moment doch die Klasse der Seeräuber auf, als sie den Ball aus gut zehn Metern hinter dem eigenen Feld noch in die Hälfte des VfL brachten und der Partie fortan ihren Stempel aufdrückten (25:19; 15:9).

"Ärgerlich, aber wir mussten nicht gewinnen. Jetzt kommen wieder Gegner auf Augenhöhe", richtet Kapitän Daniel Pötz seinen Blick bereits auf das kommende Heimspiel am Sonnabend ab 15.30 Uhr gegen die VG WiWa Hamburg.

 

VfL-Volleyballer strecken sich in Oststeinbek vergeblich

ABendblatt

26. Oktober 2010, 06:00 Uhr

Pinnebergs Regionalliga-Männer unterliegen OSV knapp 2:3

Pinneberg. Die Regionalliga-Volleyballer des VfL Pinneberg wussten nicht so recht, ob sie sich ärgern oder stolz auf ihre Leistung sein sollten. Knapp zwei Stunden hatten sie dem Oststeinbeker SV in dessen Halle beherzt Paroli geboten, um dann aber doch mit 2:3 (25:20, 23:25, 27:25, 19:15, 9:15) zu unterliegen. Zuspieler Sebastian Rieck fand schließlich die salomonische Lösung: "Wir brauchen uns nicht zu schämen."

In der Tat war es in Oststeinbek zum Duell auf Augenhöhe zwischen einer überwiegend aus (zweit)bundesligaerfahrenen Akteuren bestehenden Mannschaft und einem Team mit "mittlerem Regionalliga-Format" (Rieck) gekommen. Die Gäste zeigten nach Riecks Auffassung ihr "bestes Saisonspiel", hatten den favorisierten Gegner zwischenzeitlich am Rande einer Niederlage. In den letzten beiden Sätzen gab dann die individuelle Klasse der Oststeinbeker den Ausschlag, namentlich von Timo Timpe und Spielertrainer Björn Domroese.

Gute Chancen auf den dritten Saisonsieg rechnet sich der VfL (Tabellen-Sechster/4:6 Punkte) am Sonnabend aus. Zu Gast in der Jahnhalle ist um 15.30 Uhr die VG WiWa (Neunter/2:6), das bisherige Team von Trainer Joachim Müller und Diagonalangreifer Lars Rückborn. Die diesmal spielfreie VG Elmshorn (Fünfter/4:4) stellt sich am selben Tag um 17 Uhr beim TSV Graal-Müritz (Siebter/4:6) vor.(fwi)

 

Zeitungsartikel Pinneberg Tageblatt

Pinneberger

 

Größere Erfahrung gibt den Ausschlag

Pinneberger


12. Oktober 2010 | 00:10 Uhr | von Patrick Tabel

PINNEBERG. Nicht schön, aber erfolgreich - dieser Leitspruch prangte über dem 3:0-Heimerfolg der Regionalliga-Volleyballer des VfL Pinneberg gegen Neuling VC Olympia Hamburg. "Keiner hat auch nur annähernd seine Leistung gebracht. Gegen andere Teams wird das knallhart bestraft", lässt Zuspieler Sebastian Rieck kein gutes Haar am Auftreten der Kreisstädter.

Gegen einen Kontrahenten, der - als neu gegründeter Verein - für den Hamburger Volleyball-Verband in erster Linie junge Talente fördern und ohne Abstiegsdruck Erfahrungen sammeln lassen soll, hielt bei den routinierten VfL-Mannen gerade zu Beginn der Schlendrian Einzug. Mit einer scheinbar sicheren 6:1-Führung im Rücken "haben wir den Eindruck bekommen, dass die Geschichte von alleine läuft", gestand Kapitän Daniel Pötz, der beim 25:22 noch gehörig um den Satzgewinn zittern musste.

Der zweite Durchgang begann so, wie der erste endete. Nachlässige Pinneberger bauten den VCO zunehmend auf und gerieten sogar in Rückstand, ehe Diagonalspieler Stefan Imke sich ein Herz fasste und seine Teamkollegen mit einer starken Aufschlagsserie aus dem Tiefschlaf riss - 25:18.

"Das ist dann vielleicht doch die Erfahrung", merkt Imke auch mit Blick auf den Schlusssatz an, so nahm der VfL den Gästen beim 25:15 endgültig den Wind aus den Segeln. Mit dem Liga-Dritten Oststeinbeker SV wartet aber am 23. Oktober um 19.30 Uhr eine ganz andere Hausnummer.

 

Wenn der Ball einfach nicht über das Netz will

Pinneberger


6. Oktober 2010 | 00:10 Uhr | von pax

PINNEBERG. Völlig ungläubig schauten sie nach dem Abpfiff drein, die Regionalliga-Volleyballer des VfL Pinneberg. Es war nicht die Besiegelung der einkalkulierten Niederlage gegen Zweitliga-Absteiger SV Warnemünde (1:3), die in den Gesichtern der Kreisstädter pure Ratlosigkeit hervorrief.

Vielmehr sorgte das Entstehen dieser zweiten Pleite im dritten Spiel für kollektives Kopfschütteln, wie VfL-Libero Christian Rieck verrät: "Im letzten Satz haben wir neun Bälle in Folge in den Block geschlagen. Mal drei Angriffe - okay. Aber neun? Das geht gar nicht. So etwas habe ich noch nie erlebt."


Die Pinneberger brachten sich letztlich selbst um die Lorbeeren, die sie sich trotz Anlaufschwierigkeiten in den ersten beiden Sätzen (20:25; 23:25) redlich verdient hätten. "Am Anfang haben wir zu hektisch, zu unkoordiniert gespielt", ärgert sich Trainer Joachim Müller, wollte er doch aus der Tatsache, dass die SVW-Akteure, einem Stau geschuldet, erst kurz vor Spielbeginn die Jahnhalle betraten, Kapital schlagen. Im dritten Abschnitt dann platzte der Knoten aus VfL-Sicht. Besser im Aufschlag, stärker im Angriff - 25:21-Satzgewinn.

Danach hätte sich angesichts des Einbruchs wohl nicht nur Zuspieler Sebastian Rieck, der dem Ruf der Arbeit folgen musste und das Spielende so nicht mehr miterleben durfte "in den Hintern beißen können", war der SVW laut Außenangreifer Lars Lydorf doch "schlagbar". Besserung gelobt der VfL am Sonnabend ab 15.30 Uhr gegen den VC Olympia Hamburg.

 

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