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September 2010

VfL-Volleyballer unterliegen ETV im Fünfsatz-Krimi

Abendblatt


VfL-Volleyballer unterliegen ETV im Fünfsatz-Krimi

28. September 2010, 06:00 Uhr

Diese leidvolle Erfahrung teilen Volleyballer mit Tennis-Aktiven: Wer über die gesamte Dauer des Vergleich die meisten Punkte sammelt, gewinnt nicht zwingend das Match.


Pinneberg. So erging es auch den Regionalliga-Männern des VfL Pinneberg im Heimspiel gegen den Eimsbütteler TV in der Jahnhalle. Das Ballverhältnis (110:105) sprach nach 113 Minuten für die Gastgeber, die aber dennoch dem ETV in einem Fünf-Satz-Krimi 2:3 (27:29, 25:13, 25:23, 22:25, 12:15) unterlagen.

Dementsprechend niedergeschlagen waren die Spieler des Heimteams nach dem Matchball, wurden aber umgehend von ihren Fans wieder aufgebaut. "Unglaublich, wie uns die Zuschauer auf der Tribüne Standing Ovations gebracht haben", freute sich VfL-Zuspieler Sebastian Rieck. Lob gab es für die unterlegenen Pinneberger aber auch von ihrem neuen Trainer Joachim Müller, der von einem "Schritt in die richtige Richtung" sprach: "Wenn wir gegen den ETV genauso gespielt hätten wie beim 3:0 gegen den TSV Graal-Müritz, hätten wir 0:3 verloren."

Etwas vorzuwerfen hatten sich die Pinneberger kaum - nicht einmal, dass sie im Tiebreak eine 8:6-Führung noch abgeben mussten. "Wir haben zwar die meisten langen Ballwechsel gewonnen, aber am Ende hat sich die individuelle Klasse durchgesetzt", räumte Rieck ein. Nicht wenige der Hamburger verfügen über Zweitliga-Erfahrung, zudem hatte der ETV klare Vorteile im Athletik-Bereich. Beides gilt auch für den nächsten Gegner des Tabellen-Vierten (2:2 Punkte): Am Sonnabend (15,30 Uhr) stellt sich Zweitliga-Absteiger SV Warnemünde in der Jahnhalle vor.(fwi)


 

VfL-Volleyballer bringen sich selbst um den Lohn

Pinneberger

28. September 2010 | 00:10 Uhr | von pax

PINNEBERG. "Ein Schritt in die richtige Richtung", fällte Coach Joachim Müller nach der 2:3 (27:29, 25:13, 25:23, 21:25, 12:15)-Niederlage seiner Regionalliga-Volleyballer des VfL Pinneberg gegen den Eimsbütteler TV ein durchaus überraschendes Urteil. "Hätten wir so gespielt wie beim Auftaktsieg gegen den TSV Graal-Müritz, dann wären wir hier mit einem 0:3 aus der Halle gegangen", zeigt die Formkurve laut Müller bei seinen Mannen deutlich nach oben.


Die Ursache für die erste Saisonniederlage war indes schnell gefunden, ließen sich die Kreisstädter nach einem Einbruch im Tie-Break beim Stande von 8:6 letztlich doch noch die Butter vom Brot nehmen. "In der Phase ist uns einerseits die Annahme weggebrochen, so dass wir Probleme beim Angriffsaufbau hatten und andererseits konnten wir unsere Punktballmöglichkeiten nicht mehr nutzen", so die Analyse von Zuspieler Florian Kühn.

 

Unschlagbar war hingegen die Stimmung in der Pinneberger Jahnhalle - so honorierten die VfL-Anhänger den knapp zwei Stunden dauernden Kampf ihrer Lieblinge gegen eine starke ETV-Auswahl, gespickt mit ehemaligen Zweitliga-Akteuren, mit stehenden Ovationen nach Spielende. "Das habe ich so in noch keiner anderen Halle in der Regionalliga erlebt", staunte Mittelblocker Kai Schefe. Auf lautstarke Unterstützung hoffen die Kreisstädter nun auch beim nächsten Heimspiel am Sonnabend, wenn ab 15.30 Uhr Zweitliga-Absteiger SV Warnemünde zu Gast ist.

 

Es müllert beim VfL Pinneberg

Pinneberger


21. September 2010 | 00:10 Uhr | von Patrick Tabel

Die Pinneberger "Supermänner" sind mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen den TSV Graal-Müritz in die neue Saison der Volleyball Regionalliga gestartet. bergmann

PINNEBERG. Die Regionalliga-Volleyballer des VfL Pinneberg dürfen endlich wieder "Vollzähligkeit" auf allen Positionen vermelden. Eineinhalb Jahre nach der Trennung von Coach Oliver Mendel ist der Trainerstuhl bei den Kreisstädtern wieder mit einem richtigen Fachmann besetzt.

Joachim Müller, ehemaliger Co-Trainer beim Bundesligisten Oststeinbeker SV und zuletzt Strippenzieher bei VfL-Staffelrivale VG WiWa Hamburg, übernahm kurz vor dem Saisonstart das Zepter von Spielercoach Sebastian Rieck, der seine Mannen allerdings weitestgehend souverän zum Klassenerhalt in der Vorserie führte. "Die Liga halten" steht derweil auch in diesem Jahr ganz oben auf der Wunschliste der Müller-Truppe und die ersten zwei Punkte dafür sind bereits unter Dach und Fach gebracht.


Zum Saisonauftakt versuchte Aufsteiger TSV Graal- Müritz sein Glück in der Pinneberger Jahnhalle - vergebens. VfL-Neuzugang Lars Rückborn, der seinem Trainer Müller in die Kreisstadt folgte, verwandelte den Matchball zum 3:0 (25:17, 25:23, 26:24)-Erfolg über die Ostseestädter. "Das war ganz wichtig für uns. Wir wussten überhaupt nicht, wo wir stehen. Jetzt haben wir wenigstens zwei Punkte im Sack", zeigte sich Pinnebergs Kapitän Daniel Pötz erleichtert.

Müller sah jedoch auch noch viel Schatten im Spiel seiner Truppe: "Es gibt noch einige Mängel im individualtaktischen Bereich sowie im Block. Daran werden wir noch arbeiten." Ihr Punktekonto weiter nach oben schrauben wollen die VfL-Herren bereits am Sonnabend, wenn ab 15.30 Uhr der Eimsbütteler TV seine Zelte aufschlägt.

 

VfL-Coach bringt viel Routine mit

Abendblatt

Von Frank Will 18. September 2010, 06:00 Uhr

Sonnabend betreut Joachim Müller gegen Graal-Müritz erstmals die Regionalliga-Volleyballer . Die VGE muss nach Kiel

Pinneberg/Elmshorn. Die Suche hat ein Ende für die Volleyballmänner des VfL Pinneberg . Seit der Trennung vom damaligen Coach Oliver Weinel im März 2009 fahndeten sie erfolglos nach einem neuen Trainer, überstanden aber mit Sebastian Rieck als Spielercoach ihre Premierensaison in der Regionalliga, ohne jemals ernsthaft in Abstiegsnot geraten zu sein. Gerade rechtzeitig zur zweiten Spielzeit in der dritthöchsten Klasse wurden die Pinneberger nun fündig - und glauben mit der Verpflichtung einen Coup gelandet zu haben.

Außen- und Diagonalspieler Lars Rückborn ist der einzige Neue beim VfL

In der Tat kann der neue Mann auf der VfL-Bank, Joachim Müller, beste Referenzen vorweisen. Beim Bundesliga-Team des Oststeinbeker SV war er Co-Trainer von Bernd Schlesinger, betreute zuletzt als Chefcoach den Pinneberger Staffelrivalen VG WiWa. Von dort kommt auch der einzige Neuzugang des VfL für die kommende Spielzeit, Außen- und Diagonalangreifer Lars Rückborn. "Er hat Joachim gleich mitgebracht", sagt Sebastian Rieck, der sich womöglich noch mehr als seine Mannschaftskameraden über die Lösung der Trainerfrage freut. In der Regionalliga-Premierensaison nämlich war er als Inhaber der B-Lizenz als Spielercoach eingesprungen, kann sich jetzt endlich wieder voll aufs Zuspiel konzentrieren. "2009/10 war eine Super-Saison für das Team, aber eine unbefriedigende für den Spielertrainer", bilanziert Rieck.

Bestätigt sehen sich die Pinneberger letztlich auch in ihrer Hartnäckigkeit, keine Notlösung für den vakanten Posten auf der Bank akzeptiert zu haben (Rieck: "Wir wollten in dieser Hinsicht keine Kompromisse machen, und das haben wir durchgehalten."). Dabei seien bei weitem nicht alle Bewerber aufgrund zu hoher finanzieller Forderungen abgelehnt worden. "Manchmal stimmte einfach die Chemie nicht." Im Falle von Joachim Müller ist sich der Zuspieler aber sicher, dass "alles passt", nicht zuletzt auch der erst kürzlich erfolgte Umzug des neuen Coaches von Bergedorf nach Bahrenfeld.

Auch der Regionalliga-Spielplan könnte es gut meinen mit dem VfL: Zu Saisonbeginn stehen gleich vier Heimspiele am Stück in der Jahnhalle (Richard-Köhn-Straße) an. Ursache dafür ist, dass der Eimsbütteler TV am zweiten Spieltag (25. September) über keine Halle verfügte und daher das Heimrecht mit den Pinnebergern tauschte. Die starten an diesem Sonnabend um 15.30 Uhr gegen den TSV Graal-Müritz, Aufsteiger und Meister der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern, in ihre zweite Regionalliga-Saison. Viel wissen die Pinneberger nicht über ihren ersten Gegner. "Wir haben den TSV vor zwei Jahren einmal beim Nord-Pokal mit 3:2 besiegt", erinnert sich Sebastian Rieck.

Auf eine Reise ins Ungewisse begibt sich morgen VfL-Liga- und Kreisrivale VG Elmshorn : Um 19.30 Uhr stellt sich die Mannschaft von Spielertrainer Ekkehard Goller bei der Zweiten des Volleyball-Teams (VT) Kiel vor. Gegen die Zweitliga-Reserve der neuen Spielgemeinschaft von FT Adler und TSV Kronshagen müssen die Elmshorner einen Kaltstart hinlegen, konnten sie doch in der Sommerpause - anders als die Pinneberger - nicht an Vorbereitungsturnieren teilnehmen. "Bahne Diekmann hat geheiratet, viele andere waren im Urlaub", begründet Zuspieler Martin Stegmann diese Abstinenz.

Bei der VG Elmshorn sollen junge Spieler Verantwortung übernehmen

Ihre stärkste Regionalliga-Rückrunde (nur zwei Niederlagen) verdankte die VGE 2009/10 in hohem Maße zum Teil reaktivierten Routiniers. Von denen wird Florian Pünner zwar weitermachen, aber andere hörten auf, wechselten den Verein oder traten ins zweite Glied zurück. "Junge Spieler wie Sebastian Kruse und Malte Gier werden in dieser Saison bestimmt wichtige Rollen spielen", glaubt daher Stegmann. Ganz ohne Erfahrung, die nicht zuletzt Goller verkörpert, geht es aber doch nicht bei der VGE: Nach einer langwierigen Knieverletzung soll Heiko Sievers in Kiel sein Comeback als Libero geben.

 
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